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Herren: Erfolgsserie gerissen – Niederlage im letzten Saisonspiel

01.05.2018 22:21


MSG Fulda/Petersberg II – TSG Schlitz (MA)                    34:31   (18:15)

 

Zum letzten Saisonspiel reiste die Herrenmannschaft der Handballer vergangenen Sonntag nach Fulda. Leider konnte man die Erfolgsserie nicht krönen, da man dieses Spiel mit 31:34 (15:18) verloren geben musste.

 

Wie in den vergangenen Spielen konnte man auf eine Vielzahl von Spielern zurückgreifen. Leider fielen mit S. Weickert und J. Langstein zwar zwei Leistungsträger kurzfristig aus, aber man war frohen Mutes auch das letzte Saisonspiel erfolgreich zu gestalten und so eine fast perfekte Rückrunde zu bestreiten. Die erste Viertelstunde ließ sich auch gut an, da man meist sicher im Abwehrverbund stand, den Gegner konsequent bearbeitete und so zu Würfen zwang, die dem Schlitzer Torhüter keine großen Probleme bereiteten. Auch im Angriffsverhalten hielt man das Tempo hoch, sodass man über Spielvarianten einige schöne Tore werfen konnte. Lohn für die Mühen war, dass man über die Zwischenstände 3:1, 6:3, 7:4 nach gut 15 Minuten mit 11:6 in Führung lag. Alles deutete darauf hin, dass man auch dieses Spiel erfolgreich bestreiten würde. Aber ab diesem Zeitpunkt kam es zu einem unerklärlichen Bruch im Spiel der TSG. Man hatte den Eindruck, dass die Jungs den Gegner auf die leichte Schulter nehmen würden und dieses Spiel schon als gewonnen verbucht hätten. Im Angriff fehlten von nun an Spielfreude, Bewegung und klare Aktionen. Die Geschenke der TSG in Form von Fehlwürfen und technischen Fehler nahm die Fuldaer Mannschaft dankend an. Da das Abwehrverhalten der TSG auch beinahe eingestellt wurde, schrumpfte der Vorsprung in der Folge Tor um Tor, sodass die TSG in Minute 24 eine Auszeit nehmen musste (Zwischenstand 13:12). Hier wurde Tacheles geredet, aber die Vorgaben verpufften weitgehendst. Zwei Überzahlsituationen wurden in der Folge nicht positiv gestaltet, sodass man sich, nach dem 15:15 Ausgleichstreffer, bis zur Pause sogar einem 15:18 Rückstand gegenüber sah.

 

In der Pause wurden die Jungs an ihrer Ehre gepackt, da man sich auf das Niveau des Gegners herunterziehen ließ. Bisher war nichts von dem zu sehen gewesen, was die Jungs in der Rückrunde in den Spielen bisher gezeigt hatten.

 

Die zweite Halbzeit begann zwar gleich mit einem Gegentreffer zum 15:19, aber man konnte hiernach in Überzahl agieren. Dies wurde nun endlich genutzt, da man wieder im Abwehrverbund arbeitete und Fulda zu unüberlegten Abschlüssen zwang. Im Angriff agierte man wieder druckvoller und erzielte einfache Tore. Lohn war, dass man innerhalb von wenigen Minuten den  19:19 Ausgleich erzielen konnte. Anstatt weiter „am Ball zu bleiben“, verfiel man aber wieder in alte Strukturen, leistete sich erneut technische Fehler und unvorbereitete Abschlüsse. Der Gegner nutze dies konsequent und zog wieder auf 20:26 davon. Bis gut fünf Minuten vor Ende der Partie schaffte es die TSG nicht mehr, den berühmten Schalter umzulegen. Der Rückstand pendelte stets zwischen drei, vier Toren und im Spiel 6:6 ließen die Jungs einige Prozentpunkte liegen. Kurze Hoffnung keimte nochmals gut vier Minuten vor Ende der Partie auf, als J. Shores und D. Weidel durch einen Doppelschlag auf 29:31 verkürzen konnten und Fulda eine Auszeit nahm. Aber auch letzte Instruktionen des Betreuerteams brachten nicht mehr den gewünschten Erfolg, sodass die Erfolgsserie riss und man dieses Spiel mit 31:34 (15:18) verloren geben musste.

 

Gerade dieses Spiel hat den Jungs nochmals gezeigt, dass man seine Gegner nicht im Vorbeigehen schlagen kann. In jedem Spiel werden Grundtugenden des Handballs, wie Leidenschaft, Spielwitz oder Kampf, gefordert. Trotz dieser sehr ärgerlichen Niederlage können die Jungs stolz auf die Rückrunde sein, in der sie neun Spiele in Folge ungeschlagen waren (u.a. dem Tabellenführer ein Unetnscheiden abtrotzen, gegen den Tabellenzweiten und –dritten gewannen) und hierbei 17:1 Punkte holen konnte.

 

Es spielten: M. Lips, J. Zeidler (beide Tor); D. Weidel (6), T. Ernst (10), D. Matis (4/2), J. Shores (8/5); F. Scheibner (1), R. Seidel, M. Hanak, M. Mehrbrodt (2), N. Lippert, T. Shores, F. Suppes und M. Zeidler.    

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